Presse-Spiegel

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ID99441
Datum13.03.2018
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileVon Klage wenig überrascht.
WortlautOffene Linke schlägt vor: Nur zwei verkaufsoffene Sonntage.

Die Offene Linke im Ansbacher Stadtrat hat ihren Vorschlag erneuert, jeweils nur beim Stadtfest und bei der Eyber Kirchweih einen verkaufsoffenen Sonntag zuzulassen. Das böte Rechtssicherheit und wäre ein fairer Ausgleich sowohl für Arbeitnehmer als auch für kleine Händler in der Altstadt, erklärte Fraktionsvorsitzender Boris-André Meyer.

Man sei über die Klage von Gewerkschaften und Kirchen gegen die Maximalzahl an verkaufsoffenen Sonntagen (die FLZ berichtete) weniger überrascht als Stadtverwaltung und Citymarketing, heißt es in einer Pressemitteilung. Die meisten anderen Oberzentren hätten die Zahl der Sonntagsöffnungen reduziert. Ansbachs Stadtrat habe dagegen „an den Maximalforderungen von Brücken-Center und Großhandel“ im Juli 2017 knapp mit 20 zu 17 Stimmen festgehalten.

„Die Offene Linke steht klar an der Seite von Gewerkschaften und Kirchen“, schreibt Meyer. Die Fraktion werde weiter für den freien Sonntag in Ansbach eintreten. Aktionen wie der „Street Food Markt“ sollten im Rahmen der üblichen Geschäftsöffnungszeiten durchgeführt werden, schlägt er vor. Denkbar wäre beispielsweise der Freitagnachmittag.