Presse-Spiegel

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ID99444
Datum23.01.2018
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileFragen an den neuen ANregiomed-Vorstand. Offene Linke erkundigt sich ...
Wortlaut... nach der Strategie – Nichtöffentlich im Stadtrat

Was hält der neue Vorstand von ANregiomed davon, bestimmte Bereiche und Abteilungen auszugliedern? Unter anderem das wollen die Stadträte der Offenen Linken von Dr. Gerhard Sontheimer wissen. Der Klinikmanager stellt sich heute Nachmittag von 15 bis 16 Uhr nichtöffentlich den Fragen der Ansbacher Stadträte.

Unter der Überschrift „Strategie Vorstand ANregiomed“ hat die dreiköpfige Fraktion vorab einen Fragenkatalog an Oberbürgermeisterin Carda Seidel geschickt – verbunden mit der Bitte, die Fragen an Dr. Sontheimer weiterzuleiten.

„Die Aufsichtsgremien der Bezirkskliniken haben ein einst geplantes Outsourcing von Mitarbeitern abgelehnt und schreiben
schwarze Zahlen. Wie stehen Sie zu Outsourcing von Personal am Klinikum Ansbach in private Dienstleistungsunternehmen?“, lautet eine Frage. Ein anderes Thema sind die „zahlreichen Überstunden und Überlastungsanzeigen der Mitarbeiter“.

Von Dr. Sontheimer wollen Boris-André Meyer, Uwe Schildbach und Kerstin Weinberg-Jeremias erfahren: „Wie wollen Sie das Personal entlasten? Werden Sie, wie etwa in den Bezirkskliniken Usus, Überlastungsanzeigen künftig dem Aufsichtsgremium und den Trägern regelmäßig zur Kenntnis bringen?“

Wissen möchte die Offene Linke auch, welche Strategie Dr. Sontheimer verfolgt. „Mit Blick auf die Ausrichtung von ANregiomed konnten in der Vergangenheit zwei Strategien beobachtet werden: eine auf Expansion setzende, die viel Vertrauen bei Beschäftigten und Bevölkerung kostete und das Unternehmen tief in die roten Zahlen führte; sowie im vergangenen Jahr ein Ansatz des Interimsvorstands Jörg Reinhardt, der Mitarbeiter versuchte mitzunehmen und die
Grundversorgung der Menschen vor Ort mehr in den Mittelpunkt rückte. Tendieren Sie angesichts der krankenhauspolitischen Rahmenbedingungen zu einer dieser Strategien oder verfolgen Sie hier einen neuen Ansatz?“