Presse-Spiegel

.





ID99447
Datum11.11.2017
MediumFränkische Landeszeitung
SchlagzeileGemeinwohl finanzieren. Offene Linke fragt nach Sparkasse und Stadtwerken
Wortlaut„Wohin fließen die Gewinne von (teil-)kommunalen Unternehmen wie Stadtwerke und Sparkasse?" Mit dieser Frage beschäftigte sich die Offene Linke Ansbach (OLA) in der Hauptversammlung.

Anlass waren der „gerupfte" öffentliche Personennahverkehr und „die angespannte Lage des städtischen Haushalts". In dieser Lage müsse der Stadtrat den Mut haben, Fragen zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zum Beispiel: „Sind wir als Stadträte nicht in der Pflicht, Stadtwerke und Sparkasse stärker in die Finanzierung des Gemeinwohls in Ansbach einzubinden?"

„Wir sind die soziale Bewegung für Ansbach", überschrieb die vierköpfige Vorstandschaft der Wählervereinigung ihren Rechenschaftsbericht. Thomas Frank, Hans-Joachim Hofmann, Jürgen Lutz und Sibylle Trenkner betonten die Arbeit in den gesellschaftlichen Bündnissen. Zentral seien der öffentliche Nahverkehr, die zivile Umnutzung der Militärflächen, ein fairer Handel und die sichere Gesundheitsversorgung.

Hans-Joachim Hofmann berichtete über die Verwendung des Sozialfonds, in den zehn Prozent aller Einnahmen der Offenen Linken fließen. „So konnten etwa drohende Stromsperren der Stadtwerke bei Bürgern abgewendet werden." Menschen in Notsituationen können sich mit einem Antrag auf Unterstützung an Hofmann wenden (0981/48777393).

Die Offene Linke verfügt seit der Kommunalwahl 2014 im 40-köpfigen Stadtrat von Ansbach über drei Sitze.