Presse-Spiegel

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ID99448
Datum26.10.2017
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileMilitärflächen umnutzen. Offene Linke: Keine „kommunalpolitische Erschöpfung"
WortlautFür die dreiköpfige Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach (OLA) ist inzwischen „klar, dass ein erträgliches Nebeneinander von Kampfhubschraubern und Wohnbevölkerung nicht möglich ist". Als Konsequenz fordert Fraktionsvorsitzender Boris-Andre Meyer die zivile Umnutzung der militärischen Flächen.

Auch wenn Bundes- und Staatsregierung sich nicht einen Millimeter auf Ansbach zubewegt haben, dürfe man nicht in eine „kommunalpolitische Erschöpfung" fallen, erklärte Meyer. „Vielmehr muss Ansbach deutlicher die Interessen der hier lebenden Menschen und die positiven Impulse des US-Abzugs für ein starkes und attraktives Oberzentrum in den Vordergrund stellen."

Die Rückgabe der militärisch genutzten Flächen an die Stadt ist in den Augen der OLA eine „Jahrhundertchance für Stadt- und Regionalentwicklung". Mehrere Fliegen könnten so mit einer Klappe geschlagen werden: Neben der Erweiterung der Hochschule auf dem Barton-Areal seien Flächen in Katterbach mit ihrer guten Verkehrsanbindung hervorragend für Gewerbeansiedlungen geeignet. „So werden wir attraktiv für innovative Unternehmen, und das ohne zusätzlichen Flächenfraß."