Presse-Spiegel

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ID99451
Datum18.08.2017
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
Schlagzeile„Mieten sind explodiert". Offene Linke beruft sich auf Studie eines Instituts
Wortlaut„Die Mieten in Ansbach sind in den vergangenen zehn Jahren um 48,5 Prozent gestiegen." Dies erklärt jedenfalls die
Die durchschnittliche Nettokalt-miete sei in der Stadt von 4,66 auf 6.92 Euro pro Quadratmeter gestiegen, beruft sich die Offene Linke auf diese Studie. Dies sei „der höchste prozentuale Anstieg aller Städte und Landkreise in Mittelfranken".

Die Zahlen unterstrichen den Bedarf einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, legt Meyer dar. „Es war wichtig, dass sich unsere Fraktion vehement für den Wiedereinstieg Ansbachs in den Wohnungsbau ein-gesetzt hat." Den Stadtratsbeschluss müsse man nun rasch umsetzen.

Wenig entlaste indes der Freistaat auf dem Wohnungsmarkt, teilt die Fraktion mit. Die Mietpreise bei dem Wohnungsbauprojekt in der Schlesierstraße bewegten sich nur knapp unter der Durchschnittsmiete, bezieht sie sich auf einen FLZ-Artikel.

„So kassiert die Staatsregierung auch noch hohe Summen städtischer Gelder über die Kosten der Unterkunft für Bürger in Hartz-IV-Bezug", klagt Meyer. Das Mietentgelt hege bloß knapp unter den vom Stadtrat festgelegten Mietobergrenzen.
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg hält angesichts der „Mietexplosionen" in Ansbach und vielen anderen Städten auch den Bund für in der Pflicht: „Die Bemühungen der Kommunen für bezahlbaren Wohnraum" müsse dieser viel stärker unterstützen. Das Linken-Konzept „sieht 250000 neue geförderte Wohnungen pro Jahr vor".