Presse-Spiegel

.





ID99461
Datum20.03.2017
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileDie Linke in Markt Erlbach. Partei nominiert Bundestagskandidaten
WortlautDie Partei Die Linke Bayern zieht mit den Spitzenkandidaten Klaus Ernst (Schweinfurt) und Nicole Gohlke (München) in den Bundestagswahlkampf. Auf Platz vier der Landesliste für die Wahl des Bundestags am 24. September setzten die 145 Delegierten der Landesvertreterversammlung in Markt Erlbach den Ansbacher Harald Weinberg, der seit 2009 für die Partei im Bundestag sitzt.

Überraschend trat bei der Kandidatur um den ersten Platz der Landesliste gegen Klaus Ernst, den früheren Vorsitzenden der Linkspartei, ein Gegenkandidat an. Doch Ernst konnte sich mit 69 Prozent der Delegiertenstimmen durchsetzen. „Ich freue mich, dass ich als Gewerkschafter wieder die Landesliste der Linken in Bayern anführen darf. Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen werden wir dafür streiten, dass wieder Ordnung auf dem Arbeitsmarkt einzieht, die Menschen anständig bezahlt und in Würde alt werden können", sagte der Schweinfurter nach seiner Wahl.

Der auf Platz zwei gesetzten Nicole Gohlke folgen auf den Listenplätzen drei und vier Susanne Ferschl (Ostallgäu) und Harald Weinberg.

Im Bundestag sind die bayerischen Linken derzeit mit sechs Abgeordneten vertreten. Der 1957 in Bonn-Bad Godesberg geborene Harald Weinberg ist seit 2016 Sprecher für Krankenhauspolitik und Gesundheitsökonomie der Die-Linke-Fraktion im deutschen Bundestag. Mehrfach zu Wort gemeldet hat sich der Politiker jüngst auch in der Diskussion über die Zukunft des in eine finanzielle Krise geratenen Klinikverbundes ANregiomed im Landkreis Ansbach