Presse-Spiegel

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ID99465
Datum02.03.2017
MediumFränkische Landeszeitung
Schlagzeile„Abrücken" von der Sana AG? Zuschuss für Klinik Dinkelsbühl
WortlautDie kritischen Stellungnahmen zur geplanten Vergabe der Geschäftsführung von AN-regiomed wertet Bundestagsabgeordneter Harald Weinberg (Die Linke) als „schrittweises Abrücken" von der Sana Kliniken AG.

Wie berichtet, hatten die SPD-Kreisverbände Ansbach-Stadt und -Land von einer „voreiligen Festlegung" gesprochen. Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Kreistag, Stefan Horndasch, hatte in seiner Haushaltsrede Sana als „nicht die erste Wahl" bezeichnet.

Weinberg, Ahsbacher Abgeordneter und krankenhauspolitischer Sprecher seiner Fraktion, appelliert an den Verwaltungsratsvorsitzenden, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, keinen Beschluss über einen Vertrag mit Sana auf die Tagesordnung der Verwaltungsratssitzung am 22. März zu setzen. Vielmehr müsse nun an das Kartellamt mit der Bitte um Prüfung der Zulässigkeit von strategischen Kooperationen mit den kommunalen und gemeinnützigen Klinikträgern in der Region herangetreten werden.

Als Sofortmaßnahme schlägt Weinberg die Beantragung von Sicherstellungszuschlägen für das Krankenhaus Dinkelsbühl vor. Denn viele Voraussetzungen für diese zusätzlichen Zuschüsse des Bundes seien in Dinkelsbühl erfüllt.