Presse-Spiegel

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ID99488
Datum11.03.2016
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileAchtsamkeit und Füreinander als Ziele.
WortlautAus sozialen Initiativen wird ein Verein "Ansbach umgedacht" gegründet.

„Ansbach umgedacht“ lautet der Name eines neuen Vereins in der Kronenstraße 2. Er ist hervorgegangen aus den Initiativen „Foodsharing“, „Kost Nix Ecke“, dem Reparaturladen und der sozialen Begegnungsstätte. Ziele des Vereins sind unter ander em Achtsamkeit gegenüber der Umwelt und ein Füreinander unter den Mitmenschen. Weibliche Attribute, die nach Meinung der Vereinsmitglieder die Gesellschaft zum Positiven verändern könnten, sollen „ermutigt und gefördert“ werden.

Dabei geht der Verein von dem Grundgedanken aus, dass das Wohl der Gemeinschaft und das Wohl des Einzelnen einander bedingen. Jedes Lebewesen habe demnach das universelle Recht auf Würde, auf inner es und äußeres Wachstum und auf den Ausdruck seiner Kreativität. Der Verein möchte mit Organisationen und Initiativen kooperieren, deren Ziele ähnlich sind. Dazu soll die Onlineplattform „Ansbach Hilft“ einen Beitrag leisten. Neben den bis er schon etablierten Bereichen - Reparaturen im Rahmen der „Hilfe zur Selbsthilfe“, „Foodsharing“, „Kost Nix Ecke“ und Begegnungsstätte - möchte der Verein eine Unterstützung von Flüchtlingen und auch Flüchtlingshelfern durch Beratung neu anbieten.

Die Vorstandschaft besteht aus vier gleichberechtigten Sprecherinnen und einem Schatzmeister. Gewählt wurden einstimmig Tamara Raffa, Serya Baris, Saskia Quedens und Kerstin Kernstock-Jeremias. Ebenfalls einstimmig wurde der Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg (Die Linke) zum Schatzmeister gewählt. Zu Revisoren wurden Yoldas Akkoc und Michael Lunz bestimmt. Anja Lahm wird in Zukunft Ansprechpartnerin für den Bereich „Kost nix Ecke“ sein. Sabine Celiker übernimmt als erfahrene Ehrenamtliche den Bereich ‚Flüchtlingshilfe“. Andreas Bock ist für Reparaturen bei „Hilfe zur Selbsthilfe“ Ansprechpartner und Koordinator. „Das aktive Miteinander im Verein soll den Menschen die Möglichkeit geben, ganzheitliche sowie natur- verbundene Lebensweisen wieder zu entdecken, um sie bewusst achten zu lernen“, lautet das Schlusswort.