Presse-Spiegel

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ID99502
Datum12.10.2015
MediumNürnberger Nachrichten (FLZ)
SchlagzeileBürger wehren sich gegen Streich-Konzert. Ansbacher wollen Kürzungen ...
Wortlaut... bei Buslinien nicht hinnehmen.

Die Bürgerinitiative „Attraktiver ÖPNV für Ansbach“ hat ein Bürgerbegehren gegen geplante Kürzungen im Ansbacher Busverkehr gestartet.

Nur mit knapper Mehrheit hatte der Ansbacher Stadtrat vor wenigen Wochen einer umstrittenen Streichliste zugestimmt, die der Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH (ABuV) galt. Zum Fahrplanwechsel im Dezember sollen von derzeit 750 Fahrten pro Woche 222 Fahrten gestrichen werden. So will die Gesellschaft immerhin 330 000 Euro einsparen.

2300 Unterschriften sind für das Bürgerbegehren nötig. Dann nimmt entweder der Stadtrat den Sparbeschluss zurück oder es kommt zu einem Bürgerentscheid über die Kürzungen. Dabei kann der Stadtrat dann aber ein eigenes Ratsbegehren zur Abstimmung stellen.

Ansbachs Problem ist seine riesige Fläche bei 54 Ortsteilen: Die Stadt mit 40000 Einwohnern ist fast 100 Quadratkilometer groß. Zum Vergleich: Fürth mit seinen 120 000 Einwohnern ist nur 63 Quadratkilometer groß. In der Bürgerinitiative „Attraktiver ÖPNV für Ansbach“ sind Vertreter verschiedener Beiräte der Stadt, Elternbeiräte von Schulen, Vertreter von Seniorenheimen und der Bund Naturschutz engagiert.