Presse-Spiegel

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ID99508
Datum09.09.2015
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileZiel: Belebung der Innenstadt. Kreative oder karitative Zwischennutzung ...
Wortlaut... für leere Läden.

Für leer stehende Geschäfte will die „Offene Linke Ansbach“ (OLA) die Möglichkeiten für kreative oder karitative Zwischennutzungen ausbauen. Um Vermieter und potenzielle Nutzer zu vernetzen, sollen über das Programm „Soziale Stadt“ Mittel abgerufen werden, schlägt der Fraktionsvorsitzende Boris-André Meyer in einer Pressemitteilung vor.

„Im Rahmen der Erhebungen des im April verabschiedeten Einzelhandelsentwicklungskonzepts wurde deutlich, dass sich der Leerstand von Geschäftsflächen stark erhöht hat. Den aktuellen Zahlen zufolge stehen 86 Läden in Ansbach leer, davon 38 in der Innenstadt. Dort sind ganze Gebäudekomplexe derzeit ungenutzt“, so Meyer.

Die Stadtratsfraktion der „Offenen Linken Ansbach“ betrachte diese Entwicklung mit Sorge und wolle„alternative Wege“ zur „Wiederbelebung der Innenstadt“ beschreiten, heißt es in dem Pressetext: „Dabei sieht die OLA große Potenziale durch Zwischennutzungen von Leerständen durch karitative Einrichtungen, Kreative oder Existenzgründungen.“

Solche Zwischennutzungen hätten zwei Vorteile: Zum einen könnten die jeweiligen Nutzer in den Geschäften ihre Ideen verwirklichen; „Zwischennutzung bietet Spielräume für unkonventionelle, kulturelle, zivilgesellschaftliche und unternehmerische Experimente“, meint dazu Meyer. Zum anderen werde für die Eigentümer der Leerstand befristet verhindert — damit könne eventuell auch Vandalismus vermieden werden.

Um mehr Möglichkeiten für Zwischennutzungen zu schaffen, solle eine „Vernetzungsplattform“ für Vermieter und interessierte Nutzer aufgebaut werden, regt die OLA an.