Presse-Spiegel

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ID99522
Datum13.05.2015
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
Schlagzeile"Etz langt's!" ließ die Dominosteine fallen.
WortlautVon „überdimensionierten Dominosteinen“ hat Pressesprecher Boris-André Meyer gesprochen. Mit diesen empfingen Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Etz langt‘s!“ gestern vor dem Kulturzentrum am Karlsplatz Angehörige der US-Armee. Das Motto der Aktion lautete „Abzug schafft Zukunft“.

Anlass war, dass der US-Standortkommandeur in Ansbach, Oberst Christopher M. Benson, kurz darauf in der Stadtratssitzung im Angletsaal sprach. Die Dominosteine symbolisierten nach Meyers Worten „die jetzt schon zivil umgenutzten US-Basen in Westmittelfranken und die derzeit noch militärisch genutzten“. Den Dominoeffekt durch Umwerfen der Steine erzielten Mitglieder der Bürgerinitiative, die direkt vom Fluglärm betroffen seien, um veranschaulichen, „dass das letztendlich hier eben kein dauerhafter Standort ist“, sagte der BI-Pressesprecher, der Fraktionschef der Offenen Linken Ansbach (OLA) im Stadtrat ist.

Die Aussagen des Pentagons hätten eine kurze Halbwertszeit. Meyer führte finanzielle Zwänge und „leider die geopolitische Lage, dass wir einen neuen Kalten Krieg zu befürchten haben“, für den geplanten Teilabzug der US-Armee aus Westmittelfranken ins Feld.

Oberst Benson begann seine Stellungnahme im Rat mit einem Überblick über die Standort-Organisationsstruktur. „Wir haben eine Hierarchie, die der der Stadt Ansbach ähnelt“, bemerkte er (Bericht folgt).