Presse-Spiegel

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ID99525
Datum08.05.2015
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileFragenkatalog für den US-Besuch im Stadtrat.
WortlautOffene Linke will Auskunft vom Standortkommandeur.

Auf der Sitzung des Ansbacher Stadtrates am kommenden Dienstag um 16 Uhr Im Angletsaal wird der Standortkommandeur Oberst Christopher M. Benson über die aktuelle Situation berichten. Dazu hat die Offene Linke Fragen vorbereitet.

So will Fraktionssprecher Boris-André Meyer wissen, wie viele Flugstunden mit den in Ansbach und Illesheim stationierten US-Hubschraubern in den Jahren 2008 bis 2014 abgeleistet worden sind. Dazu verlangt er eine Auflistung nach Monaten und Tageszeiten. Auch will er wissen, wo wie viele US-Soldaten und Armeeangehörige wohnen. Desgleichen interessiert sich die Offene Linke für etwaige Auswirkungen der an gekündigten „Rotationsstrategie“ und fordert Auskunft über die zu erwartenden Flugstunden in den Jahren 2015 und 2016.

Oberst Benson soll erklären, warum die US-Armee die „kleine Platzrunde“ nicht in Nord-Süd-Richtung über unbewohntes Gebiet verschiebt, damit der Stadtteil Obereichenbach entlastet werden kann.

Der Kommandeur soll auch erklären, auf welchen Militärbasen in den USA Hubschrauberflüge bis zwei Uhr nachts erlaubt sind und wo Wohngebiete überflogen werden dürfen. Auskunft soll er auch darüber geben, ob weitere Bauabschnitte auf dem Urlas nach der Abzugsankündigung nunmehr obsolet sind.

Öffentliche Sitzungen der Lärmschutzkommission

Und zum wiederholten Mal fordert Meyer öffentliche Sitzungen der Lärmschutzkommission. Deshalb soll Benson Stellung dazu beziehen, warum die US-Standortverwaltung nach wie vor keine öffentlichen Sitzungen unter Beteiligung betroffener Bürger zulässt, wie an anderen US-Basen wie etwa Mannheim bereits praktiziert.