Presse-Spiegel

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ID99695
Datum22.04.2014
MediumFränkische Landeszeitung, Ansbach
SchlagzeileEin bunter Zug fürs Bürgerwohl
WortlautOstermarsch von Ansbacher Friedensbündnis und Bürgerinitiative "Etz langt's!".

Unter dem Motto „Bürgerwohl vor Militärinteressen“ haben sich am Samstagnachmittag Hunderte Personen zum Ansbacher Ostermarsch getroffen. Nach einer kurzen Auftaktkundgebung vor der US-Kaserne In Katterbach ging es in Ansbach auf dem Martin-Luther-Platz weiter, bevor der eigentliche Marsch durch die Innenstadt begann.

Es war ein bunter Zug, der sich am Samstagnachmittag, durch Ansbacher Straßen schlängelte
und so manchen Bürger staunend fragen ließ, was das denn für ein Festumzug sei. Doch die zahlreichen Redebeiträge bei den Kundgebungen machten deutlich, dass dieser Ostermarsch, zu dem das Ansbacher Friedensbündnis und die Bürgerinitiative „Etz langt‘s“ (BI) aufgerufen hatten, keineswegs einen fröhlich-munteren Inhalt hatte.

Die Veranstaltung begann mit ein er so genannten „Warm-up“-Kundgebung vor der US-Kaserne in Katterbach. Dort ging unter anderem Boris-André Meyer von der BI auf das Motto „Bürgerwohl vor Militärinteressen“ ein und betonte, dass diese beiden Positionen in Ansbach nicht miteinander vereinbar seien.

Laut Veranstalter haben über 400 Personen am diesjährigen Ostermarsch teilgenommen, rund 130 seien zum „Warm-up“ gekommen. Die Polizei geht von 150 bis 200 Teilnehmern auf dem Martin-Luther-Platz und rund 80 in Katterbach aus.